Die Bauernschaft wird immer öfter als Förderungskassierer von einigen Medien abgestempelt. Hier wird eine Neidgesellschaft zwischen der Bevölkerung gegenüber der Landwirtschaft bzw. einem ehrenwerten Berufsstand aufgebaut. Etwa 80 Prozent der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe sind im Neben- bzw. Zuerwerb und bekommen geringe Ausgleichszahlungen. Hierzu möchte ich folgenden Denkanstoß geben: Vergessen wird hierbei aber die wichtige soziale Funktion einer Bauernfamilie, während andere Familien oft nur aus zwei oder drei Personen bestehen. Hier werden Kosten in der Kinderbetreuung bis zum 5. Lebensjahr oder die Altenpflege auf den Steuerzahler abgewälzt. Diese Leistungen finden selbstverständlich in fast jeder Bauernfamilie als Wertetradition statt. Auch die Landschaftspflege für einen funktionierenden Tourismus ist eine ganz normale Gegenleistung.
Hier stellt sich die Frage, wie soll man dies mit Zahlen bzw. in Geld bewerten? Wenn man diese Leistungen einem Geldwert gegenüberstellt, dann schaut der Vergleich gegenüber der Förderung für viele bäuerliche Betriebe doch etwas anders aus.
Hier stellt sich die Frage, wie soll man dies mit Zahlen bzw. in Geld bewerten? Wenn man diese Leistungen einem Geldwert gegenüberstellt, dann schaut der Vergleich gegenüber der Förderung für viele bäuerliche Betriebe doch etwas anders aus.
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